Angebot für 5-/6-Jährige

Das Würzburger Trainingsprogramm

„Hören, Lauschen, Lernen“ für Vorschulkinder

Die Ergebnisse der Pisastudie und die neuesten Untersuchungen der OECD belegen wie wichtig es ist Sprache und sprachliche Kompetenz bei Kindern bereits vor der Einschulung gezielt zu fördern.

Eine enge Wechselbeziehung besteht zwischen Lese- und Schreibkompetenz und Sinnerfahrung von Sprache und den späteren Bildungschancen eines Kindes. Spracherwerb und Sprachverständnis rücken damit in unserem Kinderhaus an oberste Stelle.

Seit vielen Jahren setzen wir bei den Vorschulkindern das Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“ zur systematischen Unterstützung der sprachlichen Kompetenz ein.

Das Trainingsprogramm (Küspert und Schneider 2001 ), das täglich 10 bis 20 Minuten, von uns Erzieherinnen durchgeführt wird besteht aus sechs Übungseinheiten, die inhaltlich aufeinander aufbauen und das Ziel verfolgen, den Vorschulkindern Einblick in die Lautstruktur der gesprochenen Sprache zu vermitteln. Im Vordergrund steht die Analyse sprachlicher Segmente, wie Wörter, Reime, Silben und Phoneme. Es geht nur um das genaue Hinhören und Zerlegen, nicht etwa um das vorgezogene Erlernen von Buchstaben oder gar das Lesen und Schreiben lernen. Das Programm lebt von Wiederholungen. Schnell zeigen sich während den Trainingseinheiten die Stärken und Schwächen der Kinder.

Durch die Kooperation zwischen Grundschule und Kindergarten bekommen die Lehrer schon frühzeitig Informationen über den sprachlichen Entwicklungsstand der Kinder.

Durch positive Rückmeldungen seitens der Schule haben wir erfahren, dass das Förderprogramm Früchte trägt, indem das Lesen und Schreiben lernen leichter vor sich geht, weil die Kinder bereits zu Schulbeginn über eine phonologische Bewusstheit verfügen.

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Das Mathematikprogramm für Vorschulkinder

Entwicklung des kindlichen Verständnis für Mathematik Der Bildungsbereich Mathematik ist neu im Kindergarten. Während die sprachliche Bildung einen hohen Stellenwert genießt und Sprachprogramme mittlerweile etabliert sind, steht der spielerische Umgang mit Zahlen und mathematischen Kenntnissen noch eher am Anfang. Erst die bestürzenden PISA-Ergebnisse deutscher Schulkinder im Bereich Mathematik haben gezeigt, dass dieser Bildungsbereich nicht nur in die Schule gehört. Bereits im Kindergarten können mathematische Grundkompetenzen gefördert werden, die eine solide Basis für mathematisches Lernen schaffen. Wichtig ist dabei, dass die Neugier und Lernfreude der Kinder genutzt werden, um so an Zahlen und mathematische Elemente heranzuführen. Die symmetrische Zuordnung und das Sortieren sind vielen Kindern ein natürliches Bedürfnis.

Für Vorschulkinder findet in unserer Einrichtung täglich (über 20 Wochen hinweg) ein von uns erstelltes Mathematikprogramm statt. Hier können die Kinder spielerisch den Umgang mit Mengen, Zahlen und Formen erleben.

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Psychomotorikgruppe

Seit April 2012 bietet das KBZO (Körperbehindertenzentrum Oberschwaben) in Kooperation mit unserer Einrichtung zwei Psychomotorikgruppen an. Die Psychomotorikgruppe ist ein Kleingruppenangebot zur ganzheitlichen Körpererfahrung.
Wenn ein Kind in einem oder mehreren Entwicklungsbereichen Unsicherheiten zeigt, dann findet das Kind hier Unterstützung. Entwicklungsbereiche sind z.B. Sprache, Denkvermögen (hierzu gehören auch Farbkenntnis, Zählen, Merkfähigkeit usw.), Feinmotorik, Bewegungsverhalten, Sozialverhalten (z.B. sehr unsicheres Kind/ Kind hat Schwierigkeiten sich an Regeln zu halten/ kann schlecht abwarten usw.), Spielverhalten und Wahrnehmung.

Die Psychomotorikgruppe stellt eine sinnvolle Ergänzung zum Kindergartenalltag dar.
Die Kinder haben sehr viel Spaß und werden auf spielerische Art gefördert.
Zugang haben Kinder im Kindergartenalter bei denen Unsicherheiten in den Entwicklungsbereichen festgestellt wurden.

Die Psychomotorikgruppen finden immer mittwochs in der Zeit von
14.00 Uhr bis 14.45 Uhr und 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr
in der neuen Turnhalle „Am Bohl“ statt.
Das Angebot wird von Frau Geisel, Frau Bielecki, und Frau von Denffer durchgeführt.

Mindestens einmal im Jahr findet ein Elterngespräch mit den obengenannten Fachkräften statt, dies kann auch nach Absprache im Rahmen des Entwicklungsgespräches im Kindergarten sein.

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