Projekt Wunderfitz

Seit dem Kindergarten-/ bzw. Schuljahr 2009-10 findet eine noch stärkere Verzahnung zwischen den Kinderhäusern Sigmaringendorf und Laucherthal und der Donau-Lauchert-Schule (der ortsansässigen Grundschule) statt.
Im Rahmen eines kommunalen Bildungshauses wurde gemeinsam das Projekt „Wunderfitz“ gestartet.

Dieses beinhaltete bisher zwei Schwerpunkte

Umstrukturierung des Projektes „Wunderfitz“:

Sie haben sicherlich die Informationen vonseiten der Presse über die Lehrerzuweisung für Schulen gelesen.
Wir sind froh, hier in Sigmaringendorf die Versorgung der Kinder sicherstellen zu können.

Im Bereich Bildungshaus findet wie immer die Lernwerkstatt für die Vorschüler und die Erstklässler (siehe unten) statt.

Den Bereich Arbeitsgemeinschaften (AG’s) müssen wir umstrukturieren.
Es wird eine Veränderung geben, die in den Vormittag gelegt wird.
Sobald die Planung konkret ist, werden wir Sie informieren.

 

Philosophie des kommunalen Bildungshauses bzw. des Projektes „Wunderfitz“

Die Entwicklung eines Kindes verläuft individuell.
Das Lernen von Fähigkeiten und Sachverhalten erfolgt nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Es ist erwiesen, dass Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren am leichtesten lernen.
(Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.)
Je früher den Kindern die Grundsteine (Basisfertigkeiten gelegt werden, desto sicherer gehen sie durch das Leben.)
Zitat: Bring dem Kind was bei, solange es auf der Ofenbank liegt. (Volksmund)
Weiter ist erwiesen, bekommt ein Kind viele Bildungsanreize in der frühkindlichen Phase, umso mehr verästeln sich die Nervenzellen und die Speicherkapazität für Erlerntes erhöht sich enorm. Ein beeindruckendes Beispiel hierfür ist, dass Kinder im Kleinkindalter 2-3 Fremdsprachen nebeneinander her akzentfrei erlernen können.
In unserem Projekt orientieren wir uns an den Interessen der Kinder, an deren Voraussetzungen, Potenzialen, Talenten und dem jeweiligen Tempo eines Kindes.
Unser Projekt ist jahrgangsgemischt angelegt. Das soziale Lernen steht im Vordergrund, dies fällt in jahrgangsgemischten Gruppen leichter. Dieses Miteinander von Kindern verschiedener Altersstufen ist durch das fast weggefallene Geschwisterlernen, ein pädagogischer Mehrwert.
Die Schule ist frühzeitig für die Kinder eine vertraute Umgebung. Lehrer und Erzieher sind gleichermaßen vertraute Bezugspersonen für die Kinder. Die Übergänge sind fließend und geschehen Hand in Hand.

Gemeinsame Zielsetzung

–    Erwerb sozialer Kompetenzen
–    Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls
–    Selbsttätigkeit
–    Ganzheitliches Lernen
–    Mit den Stärken der Kinder arbeiten
–    Erleichterung der Übergänge

Die Werkstatt (Lernwerkstatt)

Die Werkstatt-Arbeit verläuft in Projekten.
Hierzu treffen sich die Vorschulkinder beider Kinderhäuser und die Erstklässler in der Schule um in altersgemischte Gruppen unterteilt gemeinsam die Angebote umzusetzen.
Die Kindergruppen sind auf zwei Vormittage verteilt, sodass jedes Kind einmal pro Woche an der Werkstattarbeit teilnimmt.
Durch diese Altersmischung können die Kinder vielfältige Erfahrungen im Bereich der sozialen Kompetenz machen.

In unserer Lernwerkstatt stehen im Schuljahr 2017-18 folgende Inhalte im Mittelpunkt:
•   Phänomen Luft
•   Reisen in fremde Länder
•   Bauwerke
•   Ich und mein Körper

Nach einem gemeinsamen Beginn im Stuhlkreis in Form von Liedern, Geschichten und Gesprächsimpulsen arbeiten die Vorschüler und Erstklässler zwei Schulstunden zusammen.
Selbständig und in ihrem individuellen Tempo erarbeiten die Kinder an den verschiedensten Stationen das aktuelle Thema.
Der gemeinsame Abschluss im Sitzkreis vertieft und festigt die Inhalte.

Unser Werkstatt-Team besteht aus
Frau Rieger         (Erzieherin im Kinderhaus Sigmaringendorf),
Frau Müller         (Erzieherin im Kinderhaus Sigmaringendorf),
Frau Schuler       (Erzieherin vom Kinderhaus Laucherthal) und
Frau Kiem           (Lehrerin der Donau-Lauchert-Schule)

werkstatt2015-16-2

Nach oben